Aktuelle Berichte

    Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis auf niedrigstem Monatswert seit 2005

    Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Bürgerinnen und Bürger ist im April im Odenwaldkreis auf 2.279 zurückgegangen. Das sind 71 weniger als im Vormonat und 85 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sinkt damit auf 4,4 Prozent. Die Verteilung auf die einzelnen Rechtskreise stellt sich mit 2,6 Prozent im Sozialgesetzbuch (SGB) II und mit 1,7 Prozent im SGB III dar. Der Arbeitsmarkt im südhessischen Raum ist sehr stabil und die Frühjahrsbelebung setzt sich fort. Der Rückgang ist vorwiegend im SGB III spürbar – es waren 64 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im März. Obwohl im Bereich des SGB II nur ein Rückgang um sieben Personen erfolgte, sind mit 1.369 Personen für einen April so wenige wie seit 2005 nicht mehr registriert. 

     

    Betrachtet man die einzelnen Personengruppen, so ist bei den arbeitslosen Frauen ein Rückgang von 1.086 auf 1.042 zu verzeichnen. Die Zahl der jungen Arbeitslosen im Alter von 15 bis 24 Jahren sank ebenfalls. Sie beträgt nun 253 statt 269 im März. Bei den arbeitslosen Bürgerinnen und Bürgern ohne deutschen Pass waren 853 Personen registriert, drei Person weniger als im Vormonat. Lediglich bei den älteren Arbeitslosen ab 50 Jahre gab es einen geringen Anstieg um drei auf 863 Personen.

    Im April waren im Zuständigkeitsbereich der Erbacher Arbeitsagentur 910 Personen arbeitslos gemeldet – 64 weniger als noch im März. Dank der Frühjahrsbelegung und der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt ist davon auszugehen, dass sich diese positive Entwicklung der Arbeitslosigkeit weiter fortsetzen wird.

    Das Kommunale Job-Center des Odenwaldkreises hat im April 2.449 Bedarfsgemeinschaften betreut und damit eine mehr als im Vormonat. Im Vorjahresmonat lag die Anzahl noch bei 2.597. Aktuell leben in den Bedarfsgemeinschaften 5.250 Personen, darunter 2.656 Frauen und 2.594 Männer mit Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II.

    Im Odenwaldkreis waren im April 490 freie Arbeitsstellen gemeldet. Dies ist ein Rückgang zum Vormonat um 0,6 Prozent. Die offenen Stellen verteilen sich unter den ersten drei Plätzen auf die Berufsbereiche Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung (178), gefolgt von Bau, Architektur, Vermessung, Gebäudetechnik (83) sowie von Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (82).

    Mit der Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent liegt der Odenwaldkreis auf Höhe der hessischen Quote. Im südhessischen Vergleich, in dem die Quoten zwischen 3,5 Prozent an der Bergstraße und 4,8 Prozent in der Stadt Darmstadt liegen, positioniert er sich nach wie vor im mittleren Bereich.


    02.05.2019


    LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen