Förderung von Gas-Brennwerttechnik

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Wer in eine neue Gas-Brennwert-Heizung investieren möchte, kann über das BAFA-Programm "Heizen mit Erneuerbaren Energien" Zuschüsse erhalten. Diese können unterschiedlich hoch ausfallen.

Sie erhalten einen Zuschuss von 20%, wenn Sie eine Gasheizung "Renewable Ready" installieren. Hierbei verpflichten Sie sich, dass die Gasheizung nachgerüstet und die Heizlast binnen zwei Jahre zu mindestens 25% durch Erneuerbare Energien gedeckt wird. Kann dies nicht nachgewiesen werden, müssen bereits ausgezahlte Zuschüsse wieder erstattet werden. Für die Nachrüstungen werden keine weiteren Fördergelder gewährt.

Sogenannte "Gas-Hybrid-Heizungen" erfüllen dieses Kriterium bereits beim Einbau und decken die Heizlast des Gebäudes zu mindestens 25% aus Erneuerbaren Energien. Für diese Heizungen kann ein Zuschuss in Höhe von 30% beantragt werden. Sollte im Zuge der Maßnahme eine bestehende Öl-Heizung ersetzt werden, erhöht sich der Zuschuss um weitere 10%.
> zum BAFA-Programm

Zur Finanzierung der Anlage kann ein Ergänzungskredit der KfW in Anspruch genommen werden. Das KfW-Programm 167 kann mit der BAFA-Förderung kombiniert werden.
> aktueller Zinssatz KfW 167
> zum Programm KfW 167
> zum Merkblatt KfW 167

 

Fördergelder müssen jeweils vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Für die Ermittlung der Kosten lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag erstellen.
Die Beantragung des BAFA-Zuschusses erfolgt online. Sobald der Antrag über das elektronische Antragsformular gestellt und bestätigt wurde, kann mit der Maßnahme begonnen werden.
> zum Antragsformular des BAFA-Programms "Heizen mit Erneuerbaren Energien"
> weitere Informationen zum Antragsverfahren

Auch der Ergänzungskredit der KfW-Bank muss vorab beantragt werden. Sprechen Sie hierfür mit Ihrer Hausbank, die schlussendlich Antrag und Abwicklung des Kredits für Sie übernimmt.

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