© Christoph Hesse, Korbach / Berlin

Konferenz „Landräume“ am 4. September in Michelstadt

Was macht ländliche Räume heute aus? Welche Potentiale haben sie und wie kann man sie aktivieren? Welche Rolle spielen Baukultur und Architektur in Landräumen beziehungsweise welche Rolle sollten sie spielen? Wie kann man Wohnen und Arbeiten miteinander verknüpfen? Wo könnte man über diese Fragen besser sprechen als im Odenwald! Sie und andere Themen stehen im Mittelpunkt einer spannenden Konferenz mit namhaften Referenten am Mittwoch, 4. September, von 14 bis 19 Uhr in der Odenwaldhalle in Michelstadt. Dazu lädt der Odenwaldkreis gemeinsam mit der Stadt Michelstadt, dem Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt, und dem Bund Deutscher Architekten Hessen ein. Alle weiteren Informationen und die Anmelde-Adresse stehen im Flyer.

Odenwaldkreis holt auf

Eine gute Nachricht: Der Odenwaldkreis steht im aktuellen Zukunftsatlas der Prognos AG besser da als zuvor. Verglichen mit 2016 hat der Odenwaldkreis 20 Plätze gutgemacht, was nicht zuletzt daran liegt, dass dem Kreis eine höhere Dynamik bescheinigt wird. Landrat Frank Matiaske bilanziert: „Hatte der Zukunftsatlas den Odenwaldkreis vor drei Jahren noch als Gebiet mit ,leichten Risiken‘ gesehen, gilt er jetzt als Region mit ,ausgeglichenen Chancen/Risiken‘. Das ist ein Sprung nach vorn und Rückenwind für unser Kreisentwicklungskonzept.“

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Wegweisender Kreistags-Beschluss

Der Odenwaldkreis ist stark, steht aber auch vor Herausforderungen wie dem demographischen Wandel und der Digitalisierung. Um Entwicklungen beeinflussen zu können und so die Zukunft des Odenwaldkreises als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu sichern, hat der Kreistag grünes Licht für die Erstellung eines Kreisentwicklungskonzepts gegeben. Die Grundidee formuliert der zuständige Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Valentin Kuffer, so: „Wir wollen anhand von genau formulierten Visionen, von Grundsätzen und Prioritäten überprüfbare Ziele formulieren.“

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Odenwald-Akademie will „Land neu denken“

In der Odenwald-Akademie arbeiten der Odenwaldkreis und die TU Darmstadt schon seit langem gut zusammen. Unter der Überschrift „Land neu denken“ wird die Entwicklung des ländlichen Raums in den nächsten zwei bis drei Jahren das Schwerpunkt-Thema der Akademie. Das haben die Gremien auf Anregung von Landrat Frank Matiaske beschlossen. Vor allem in den Rathausvorträgen und im Odenwald-Dialog sollen Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raums beschrieben werden. Matiaske sieht viele Chancen für ländliche Regionen. „Das wird gerne vergessen, denn es wird vor allem über die Entwicklung von Großstädten gesprochen.“

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Aufbruchsstimmung in der Kulturszene

Das Ziel ist klar formuliert: „Ich möchte, dass wir in diesem und im nächsten Jahr zu einem Kunst- und Kulturkonzept für den Kreis kommen. Es soll dabei helfen, uns unserer Stärken zu vergewissern, neue Ideen zu verwirklichen und das lebendige kulturelle Leben in den Ballungszentren Rhein-Main und Rhein-Neckar bekannter zu machen.“ So sagte es Landrat Frank Matiaske bei der Auftaktveranstaltung in Michelstadt. Das Interesse war groß. Mittlerweile haben auch vier Workshops stattgefunden. Nach der Sommerpause geht es weiter. Begleitet wird der Prozess von dem Hildesheimer Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schneider.

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LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen