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„Klimafrühstück“ in der Mittelstufenschule

Erdbeeren aus Südhessen oder aus Marokko? Frischkäse statt Salami? Brötchen aus ökologischer oder konventioneller Erzeugung? Was hat unser Frühstück mit unserem Klima zu tun? Mit diesen Fragen beschäftigte sich kürzlich die neunte Klasse (Lehrerin: Gabriele Kleer) der Mittelstufenschule im Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft am Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis in Michelstadt. Dort vermittelte Claudia Beck von der Verbraucherzentrale Hessen den Schülerinnen und Schülern anhand einer Präsentation einen Überblick über den Herstellungsaufwand und die damit verbundene Umweltwirkung von Lebensmitteln.

 

Klimaschutzmanager Frank Slawik vom Bau- und Immobilienmanagement des Odenwaldkreises hatte das „Klimafrühstück“ mit arrangiert. Unterstützt sahen sich die Jugendlichen von der Gemeindepädagogin der evangelischen schulbezogenen Jugendarbeit Eva Heldmann. Die wenigsten wussten zum Beispiel, dass in einer Packung Butter mehr als 22 Liter Milch „stecken“. Nach den Erläuterungen der Fachfrau hieß es für die Schülerinnen und Schüler: Anpacken. Sie waren dazu aufgefordert, die unterschiedlichsten Lebensmittel hinsichtlich ihrer Herkunft („Flugobst“ vom anderen Ende der Welt) oder ihrer Erzeugung („Bio“ oder nicht?) zuzuordnen.

 

Das wichtigste Fazit der jungen Experten lautete schließlich: Regional und saisonal ist das entscheidende Kriterium, wenn es darum geht, gesund und klimafreundlich einzukaufen. Gemeinsam richteten sie mit Lebensmitteln aus der Region ein tolles Frühstücksbuffet an, das es – auch optisch – mit Buffets der gehobenen Gastronomie aufnehmen konnte.


17.03.2016

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen