Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine Leistungsart der Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) und hat zur Aufgabe, den Leistungsbeziehern die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.

Wer die Altersgrenze erreicht hat (je nach Einzelfall 65 Jahre und älter) oder als Erwachsener aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer voll erwerbsgemindert ist, und über kein ausreichendes Einkommen verfügt, kann Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten.

Voraussetzung hierfür ist zunächst, dass ein Antrag gestellt wird.

Dem Antrag fügen Sie bitte Nachweise zu Ihren Einnahmen und Ausgaben, bzw. zu denen Ihres in häuslicher Gemeinschaft lebenden Partners bei.

Die Höhe der Leistung wird individuell errechnet und hängt von der Bedürftigkeit ab; eigenes Einkommen und Vermögen wird bei der Berechnung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung berücksichtigt.

Angehörige werden bei der Grundsicherung nur dann für etwaige Unterhaltsverpflichtungen herangezogen, wenn ihr Jahreseinkommen über 100.000,00 Euro liegt.

Ein Anspruch auf Leistungen zur Grundsicherung besteht, wenn die oder der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Odenwaldkreis hat und

  • die Altersgrenze erreicht hat (je nach Einzelfall 65 Jahre und älter) oder
  • nach Vollendung des 18. Lebensjahres aus gesundheitlichen Gründen auf absehbare Zeit nicht in der Lage ist, wenigstens 3 Stunden täglich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und
  • bedürftig ist.

 

Die Leistung beginnt am ersten des Monats, in dem der Antrag gestellt wurde und wird in der Regel für 12 Kalendermonate bewilligt.

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen