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Hans Trumpfheller als Kreislandwirt gewählt

Handschlag zum Abschied: Gemeinsam mit der Leiterin des Amtes für den ländlichen Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz (LRVV) und dem neuen Kreislandwirt Hans Trumpfheller (rechts) würdigte Landrat Frank Matiaske bei der konstituierenden Sitzung des Gebietsagrarausschusses (GAA) die Verdienste von Peter Hofferberth. Der seitherige Kreislandwirt führte den GAA-Vorsitz zwölf Jahre lang.

In der konstituierenden Sitzung des Gebietsagrarausschusses (GAA) wurde Hans Trumpfheller (Bad König-Momart) als Kreislandwirt für die neunte Amtsperiode für die Dauer von sechs Jahren einstimmig gewählt. Landrat Frank Matiaske und die Leiterin des Amtes für den ländlichen Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz (LRVV) Elsbeth Kniß gratulierten ihm zum neuen Ehrenamt. Trumpfheller übernimmt als Vorsitzender des GAA die Funktion des Kreislandwirts von Peter Hofferberth (Reichelsheim/Ober-Kainsbach), der diese zwölf Jahre lang mit großem Engagement ausübte.

 

„Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, so sagte Amtsleiterin Kniß über das Wirken von Hofferberth. Sie verwies auf 48 Sitzungen und Dienstbesprechungen mit Ortslandwirten, zahlreiche Beschlüsse, Stellungnahmen, Ortstermine und Facharbeitskreise, an denen der scheidende Kreislandwirt „impulsgebend und lösungsorientiert“ mitgearbeitet hat. „Auch das Gesellige kam nicht zu kurz“, merkte Elsbeth Kniß an und nannte beispielhaft die kürzlich vorgenommene Besichtigung des Perishable Centers am Frankfurter Flughafen und den anschließenden Besuch einer Apfelwein-Wirtschaft in Sachsenhausen, zu dem Peter Hofferberth seine Berufskollegen eingeladen hatte.

 

Martin Allmenröder, seither Stellvertreter Hoffenberths, lobte dessen geschickte und stets ergebnisorientierte Leitung der Sitzungen. „Ob Klimaschutzkonzept, landwirtschaftliche Aussiedlungen oder Düngeverordnung, die Bandbreite an Themen, die in den zwölf Jahren angegangen wurden, ist umfassend“. Nur dreimal hätte er die Vertretung übernehmen müssen, berichtete Allmenröder. Ansonsten sei Peter Hofferberth immer direkt ansprechbar gewesen und habe die ihm von Amts wegen übertragenen Aufgaben zum Wohle der Odenwälder Landwirtschaft wahrgenommen. Neu zum Gebietsagrarausschuss hin- zugekommen sind Susanne Seip (Beerfelden-Hetzbach) und Bernd Köberich (Michelstadt), nachdem Martin Allmenröder (Erbach-Roßbach) und Eberhard Hammann (Erbach) künftig nicht mehr in dem Gremium mitwirken.

 


21.01.2016

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