Seniorinnen und Senioren

Das Wort vom „Altwerden“ hat heute einen ganz neuen Inhalt gewonnen und beschreibt im Vergleich zu früheren Zeiten veränderte Lebensformen. In der öffentlichen Darstellung von vielen Lebensbereichen rücken ältere Menschen immer mehr in den Vordergrund. Seniorinnen und Senioren arbeiten verantwortlich in Verbänden, Kirchengemeinden und Vereinen, um ihre Lebenssituation mit zu gestalten.

Das Gesicht der Städte und Gemeinden wird sich in den nächsten zwei Jahrzehnten verändern: Eine älter werdende Bevölkerung, mit einem zunehmend höheren Risiko im fortgeschrittenen Alter an Demenz zu erkranken, stellt auch die Kommunen und den Kreis vor neue Aufgaben. Die Folgen dieser Entwicklung müssen den Erfordernissen angepasst werden und wirken sich auf zahlreiche Handlungsfelder wie z. B. Altenhilfe, Gesundheit, Verkehr und Infrastruktur aus. Um diesem demografischen Wandel gerecht zu werden, sind dringend neue, innovative Planungs- und Steuerungsprozesse über die Kreisgrenzen hinaus erforderlich. Oft geht es nicht nur um Pflege und Betreuung, sondern auch um Begleitung und Hilfe im Alltag der Menschen. 

Würden nicht viele Menschen ihre Angehörigen zu Hause pflegen und betreuen, wäre dies für unsere Solidargemeinschaft nicht mehr bezahlbar. Neue Wege für Betroffene zu finden und weiter zu entwickeln ist daher eine vorrangige Aufgabe.

Die Entscheidungsträger erhalten und schaffen mit vielfältigen Aktivitäten zeitgerechte Lebensbedingungen für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Für Jung und alt sollen modern geprägte Infrastrukturen in den Kommunen sowie attraktive Kultur- und Freizeitangebote den Odenwaldkreis in die Zukunft führen. Gelingt uns dies, kann auch die älter werdende Generation eine gute Lebensqualität lange Zeit bewusst und selbstbestimmt genießen.

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen